Teneriffa April 2014

Hauptreiseziele: Arico Viejo, Villa de Arico

Reisedauer: 1 Woche

Reisende: Eric, Claudia, Christa, Ronja (9 Jahre), Tim (3 Jahre)

An- und Abreise: Flugzeug

Reisemittel vor Ort: Mietwagen

Aktivitäten: klettern, spazieren, Spazierfahrten mit dem Auto

Reisebericht: Als wir mitten in der Nacht in der Ferienwohnung ankamen, die wir auch schon bei unserem ersten Besuch auf dieser wunderbaren Insel gebucht hatten, waren wir sehr überrascht. Unsere Vermieterin hatte es sehr gut mit uns gemeint, denn auf dem Tisch stand frisches Obst und im Kühlschrank standen zwei Kuchen und ein Tiramisu für uns bereit. Außerdem waren Wasser und Milch kalt gestellt, Kaffeepulver im Schrank, sodass wir am nächsten Morgen alles für ein gutes Frühstück parat hatten.
Gut gestärkt bedankten wir uns am nächsten Morgen bei unserer Vermieterin Luisa und erhielten noch die gekühlten Reste einer Paella, die sie für uns gekocht hatte. „Leider war ich schon im Bett, als ihr kamt. Aber lasst es euch schmecken“, sagte sie freundlich, drückte uns die riesige Tupperschüssel in die Hand.
Nachdem wir dann im kleinen Laden in Arico Viejo einkaufen waren, besuchten wir unseren Freund Walter im Basecamp Villa de Arico. Hätten wir gewusst, dass auch er uns bei einem Spaziergang durch seinen Garten einiges an Gemüse in die Hand drücken würde, hätten wir uns den vorherigen Einkauf fast sparen können.
Die Woche auf Teneriffa verging schnell. Die Menschen hier sind wirklich extrem freundlich und hilfsbereit. Egal, ob Christa mit ihren schlechten Spanischkenntnissen in der Apotheke Medizin für den erkälteten Tim bestellen musste oder wir allmorgendlich beim Bäcker ocho bocadillos bestellten – überall wurden wir mit Geduld und einem Lächeln begrüßt, auch wenn die Einheimischen manchmal kaum verstanden, was wir überhaupt von ihnen wollten.

Die meiste Zeit verbrachten wir neben Spaziergängen in den in den beiden größeren Klettergebieten rund um unsere Ferienwohnung in Arico Viejo.
Das Gebiet nördlich von Villa de Arico, in der Nähe von Ortiz, kannten wir ja bereits von unserem letzten Besuch. Es ist eins der größten und bekanntesten Gebiete dort und wirklich empfehlenswert für Anfänger wie Fortgeschrittene. Die Absicherung dort ist perfekt, die Parkmöglichkeiten sind gut und der Zustieg ist kurz. Klettermäßig waren wir hauptsächlich in den Sektoren Peña del lunes, Sus villa und Vivac unterwegs.
Das zweite Klettergebiet konnte man bereits als Hausklettergebiet bezeichnen. Von unserer Ferienwohnung war es fußläufig in gut zwanzig Minuten erreichbar. Leider hatten wir hierfür noch keine Topos, da es gerade erst erschlossen wurde. Walter aus dem Basecamp in Villa de Arico, der maßgeblich an der Erschließung beteiligt war, sicherte uns jedoch zu, dass alles gut kletterbar war. Er behielt mit seiner Aussage recht. Die Routen waren zwar teilweise noch nicht fertig geputzt, aber größtenteils war das klettern dort eine saubere Sache. Die Absicherung war, wie wir es auf Teneriffa gewohnt waren, perfekt.
Die Zeit war leider sehr kurz und deshalb konnten wir neben dem Klettern nur wenige Entdeckungstouren unternehmen. Aber eine Reise in den Norden Teneriffas war dennoch ein muss, denn der kantige und grüne Norden bietet immer nochmal einen schönen Gegensatz zum trockenen Süden.
Eine Woche auf Teneriffa vergeht immer viel zu schnell und Wetter, Land und Leute machen es uns immer schwer, dort die Zelte wieder abzubrechen und zurück nach Deutschland zu fliegen.

zuhause ist, wo man sich wohlfühlt