Gästebuch

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4 Gedanken zu „Gästebuch“

  1. Hallo Christa!

    Danke für deine Tipps. 🙂
    Wir waren gut gegen die Bären gerüstet: Beim Wildcampen haben wir ein selbstgebasteltes Alarmsystem rund ums Auto gespannt. Diese wurde aber nur 1 x von einem Hirtenhund aktiviert. Der hat sich dann blitzschnell aus dem Staub gemacht. 😀
    Pfefferspray und eine weitere Alarmanlage mit Signalton und Scheinwerfer haben wir zum Glück nie gebraucht.
    Essen und Abfälle waren – wie du es uns geraten hast – immer luftdicht verpackt. Ausserdem haben wir geruchloses Geschirrspülmittel, Shampoo, Duschgel usw. verwendet.

    Wir waren 3 Wochen unterwegs. Davon haben wir ca. die Hälfte der Nächte in der Wildnis verbracht. Bären sind uns nie begegnet. Nur einige Hirten mit ihren Schafen, Kühen und Hunden. Die waren immer sehr freundlich, obwohl wir ja quasi auf ihrem „Revier“ unser Lager aufgeschlagen haben.
    Die streunenden Hunde, von denen viel berichtet wird, haben wir nur an den Straßen und in der Nähe von Orten gesehen. Also überall dort, wo (schrecklich viel!) Müll zu finden war.
    Aber dort will man ja sowieso nicht campen. 😀

    Fazit:
    Rumänien ist ein wunderschönes Land mit (noch) vielen unberührten Flecken.
    Um diese zu erkunden, sollte man sich viel Zeit nehmen – und am Besten mit einem Offroader reisen. 🙂

    Alles Liebe!
    Christine

    1. Hallo Christine,
      es freut uns, dass ihr eine tolle Zeit in Rumänien hattet und keine Probleme mit den Tieren dort (vor allem Bären, Hüte- und Straßenhunde) hattet.
      Ja, es ist ein tolles Land und besitzt noch viel Wald und Wildnis, die gerade für die kleinen Entdecker besonders spannend und entspannend sein können.

      Liebe Grüße
      Christa und der Rest der Familie

  2. Hallo!
    Darf ich euch um euren Rat bitten?
    Wir (Unsere 2 Kinder im Alter von 4 und 11 Jahren, mein Mann und ich) werden im Juli/August 3 Wochen nach Rumänien fahren und uns hauptsächlich in den Südkarpaten aufhalten.
    Da wir mit dem Offroad-Wagen (PickUp mit 1 Bett im Hardtop + 1 Dachzelt) reisen, können wir auf den schönsten, abgelegensten Plätzen übernachten.
    Nun meine Frage: Wie schätzt ihr die Gefahr der Bären ein? Wir schlafen ja quasi direkt auf unserem Essensvorrat und sind durch die Zeltplanen kaum geschützt. Wir könnten eine Alarmanlage installieren – aber lässt sich ein hungriger Bären davon abschrecken?
    Habt ihr am Abend und am Morgen im Freien gegessen? Mir ist etwas mulmig, weil doch der Bär morgens und abends auf Futtersuche ist…

    Ich freue mich auf eure Antwort.
    Liebe Grüße aus Oberösterreich
    Christine

    1. Hallo Christine,
      zuerst einmal kann ich euch sagen, dass ihr euch auf den Urlaub. Sehr freuen könnt. Rumänien ist einfach toll.
      Die Gefahr der Bären ist da, aber ich schätze sie auf ein eher geringes Risiko ein, wenn ihr euch an bestimmte Regeln haltet.
      Da wäre zum einen, dass ihr einfach alles essbare gut im Auto und dort auch nochmals in einer möglichst dichten Verpackung aufbewahrt. Die Essensabfälle und -Verpackungen übrigens ebenso. Wenn ihr diese irgendwo in der Nähe in die Natur entsorgt, steigt das Risiko des bärigen Besuchs natürlich.
      Wir haben immer draußen gegessen und oft abends auch über dem Lagerfeuer gegrillt und nie Probleme gehabt. Generell haben wir zwar oft Kratzspuren an Bäumen gesehen, aber nur am St. Ana See auch tatsächlich einige Bären gesehen. Auch bei Wanderungen empfiehlt es sich, alle Lebensmittel in einer Luftdichten Dose zu transportieren. Solltet ihr tatsächlich einem Bären begegnen, heißt es, Ruhe zu bewahren. Wegrennen ist immer falsch und der Bär ist schneller als ihr. Er klettert übrigens auch schneller auf Bäume, als ihr. Dann schaut erstmal, wie er auf euch reagiert. Kümmert er sich nicht um euch, freut euch, so ein tolles Tier zu sehen und beobachtet ihn auf angemessene Distanz. Es macht Spaß!
      Wittert er essbares bei euch (weil ihr gerade die Stulle in der Hand habt), und ihr habt seine ungebrochene Aufmerksamkeit, weil er auf euch zu kommt, dann werft ihm das Essen hin und läuft langsam rückwärts weg. Nur nicht den Rücken zudrehen. Dann sollte er sich über das Brötchen freuen und ihr seid weg, bis er es gefressen hat. Dann würde ich aber ein Stück weiter fahren, nicht das er denkt, ihr füttert ihm von nun an.
      Wir hatten auch immer Tierabwehrspray beim spazieren dabei. Haben es aber nie einsetzen müssen.
      Generell ist es im Sommer denke ich ungefährlicher, da die Bären genug zu fressen finden. Im Frühling nach dem Winterschlaf würde ich mir da mehr Sorgen machen.
      Eine viel realere Gefahr (selbst erlebt) sehe ich bei den Hütehunden. Haltet euch von Schaf- und Ziegenherden entfernt und lauft am Besten immer mit einem großen Wanderstock (Tipp eines Schäfers dort) spazieren. Straßenhunde waren bei uns kein Problem, die waren alle lieb und haben sich über ein trockenes Stück Brot und Wasser gefreut.

      Im Großen und Ganzen ist Rumänien ein tolles Abenteuer für euch alle und ihr könnt euch auf das tolle Land wirklich freuen.
      Würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet.
      Liebe Grüße
      Christa

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